Kellersee Trophy 2017 der Teenys

Im Regattakalender der Jüngstenbootsklasse Teeny spielt die Kellersee Trophy im holsteinischen Malente eine besondere Rolle. Denn bei dieser Regatta kommen mit Ausnahme der Deutschen Jüngstenmeisterschaft stets die meisten Boote zusammen. Das liegt zum einen am Termin am langen Himmelfahrtwochenende, zum anderen an der Kombination mit einem vorgeschalteten Training. Fortgeschrittene verfeinern dabei ihre Technik, Anfänger üben Manöver und Bootsbeherrschung. Oft reisen ganze Familie an den Kellersee und verbringen die freien Tage dort an Land wie auf dem Wasser.

Foto: Emilia Rohner und Allegra Pflüger. Fotograf ist Frank Rahn

Neben Optis und Piraten ist der Teeny – offizielle Zweimann-Jüngstenklasse des Deutschen Segler Verbandes – die dritte Bootsklasse, in der in unserer Abteilung Kinder und Jugendliche das Segeln erlernen und an das Regattasegeln herangeführt werden. Dabei üben sie im Alter zwischen 9 und 15 Jahren bereits den Umgang mit Spinnaker und Trapez und anders als im Opti auch Zusammenarbeit und soziales Verhalten im Team.

In diesem Jahr kamen 33 Mannschaften an den Kellersee, darunter vier Seglerinnen unserer Abteilung verteilt auf drei Boote. Allegra Pflüger und Antonia Köther trainieren erst seit kurzem als Vorschoterinnen in der Anfängertrainingsgruppe im benachbarten Verein Spandauer Jollensegler (VSJ) mit Steuerleuten von dort. Jasmin Lang und Florentina Gerlach segeln schon seit der zweiten Jahreshälfte 2015 zusammen Teeny, trainieren in der Fortgeschrittenengruppe beim Klub am Rupenhorn (KAR) und sind in diesem Jahr auf dem Weg in die Spitzengruppe.

 

Das diesjährige Training und die Wettfahrten bei sonnigem Wetter von Leichtwind bis zu fünf Windstärken (für Anfänger eine große Herausforderung) bot die ganze Bandbreite von hilfreichen Übungsregatten bis hin zu spannenden Wettkämpfen. In Abstimmung mit den Teilnehmenden folgte bei der Regatta dem jeweils letzten Boot ein Trainer, der das Team mit Tipps versorgen durfte. In diesen Genuß kamen einmal auch Emilia Rohner (VSJ) und Allegra Pflüger. Sie wurden insgesamt 30., schafften aber auch zweimal ganz ohne Hilfe Platzierungen in den vorderen Zwanzigern.

 

Für Antonia Köther, die mit Johan Rohner (VSJ) segelte, waren einzelne Wettfahrten mit mehr Wind noch zu viel. Glücklicherweise fand sich dann für sie ein Ersatz. Doch auch für sie dürfte sich der Einsatz gelohnt haben. Ihr Team errang Platz 24 und schaffte die Qualifikation für die Deutsche Jüngstenmeinsterschaft.

 

Das in dem jungen Alter die saisonalen Lernfortschritte groß sind, zeigten Jasmin Lang