Dritte Wettfahrt FunCup 2017

Auch am Sonntag, den 2.7.2017 sagten sich 10 Skipper: „Mir reicht’s! Ich gehe Segeln“!

Und kamen zur dritten Wettfahrt des FunCup 2017, einige andere waren schon auf den Weg zur Ostsee um dort ihren „Ausgleich“ zu finden. Bei gutem Wind von West bis Nordwest, bedecktem Himmel am Ende mit leichtem kurzen Regen, wurde um die besten Plätze gesegelt! Der Kurs führte dieses Mal vom Start zur Tonne 3 und dann zwei Runden um Tonne 14 und Tonne 4, dann zurück zum Ziel. „Dritte Wettfahrt FunCup 2017“ weiterlesen

Berliner Yardstick Cup auch für Einsteiger und Fahrtensegler

Auf der Unterhavel und dem Wannsee gibt es seit 1998 den „Berliner Yardstick Cup“ für Kielboote unterschiedlichen Typs. Es sind bis zu 16 Regatten im Jahr, bei denen es mal um einfache Wettfahrten an einem Sonn- oder Feiertag geht, mal um eine ganze Serie von Dreiecksregatten an einem Wochenende oder um einzelne Langstreckenwettfahrten (etwa Spandau-Potsdam und zurück) oder sogar um eine Nachtregatta. „Berliner Yardstick Cup auch für Einsteiger und Fahrtensegler“ weiterlesen

Kellersee Trophy 2017 der Teenys

Im Regattakalender der Jüngstenbootsklasse Teeny spielt die Kellersee Trophy im holsteinischen Malente eine besondere Rolle. Denn bei dieser Regatta kommen mit Ausnahme der Deutschen Jüngstenmeisterschaft stets die meisten Boote zusammen. Das liegt zum einen am Termin am langen Himmelfahrtwochenende, zum anderen an der Kombination mit einem vorgeschalteten Training. Fortgeschrittene verfeinern dabei ihre Technik, Anfänger üben Manöver und Bootsbeherrschung. Oft reisen ganze Familie an den Kellersee und verbringen die freien Tage dort an Land wie auf dem Wasser.

Foto: Emilia Rohner und Allegra Pflüger. Fotograf ist Frank Rahn

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Nachruf Jochen Pfeiffer

Unser Ehrenvorsitzender Jochen Pfeiffer ist gestorben

Im November letzten Jahres hatte Jochen viele von uns zu sich nach Hause geladen, um mit ihm seinen 90igsten Geburtstag zu feiern. Und alle waren sie gekommen: Freunde, Wegbegleiter, Vereinskameraden, Nachbarn. Die Wohnung war voll, über 50 Gäste waren da und alle fühlten sich so wohl, dass aus einem kurzen Besuch ein langer gemütlicher Tag wurde. Einmal mehr zeigte er uns, seine integrierende verbindende Art und hielt eine wunderbare Rede, frei und zugewandt. So war er, Gentleman, trotz Krankheit lebensfroh und Freund durch und durch. Ich hatte den Eindruck, dass er sehr glücklich war, uns alle um sich versammelt zu haben. Jetzt hat er sich für immer verabschiedet.

Zur Erinnerung:

Jochen ist mit seiner Frau Medi am 1.1.1958 in den damaligen Postsportverein eingetreten. Er hatte immer Boote und zuletzt seinen wunderschönen Holzdrachen „Old Jo“ auf dem er begeistert gesegelt ist.
Er hat immer engagiert in unserem Verein für den Vorstand, den Hauptverein, und den Verband gearbeitet. Von 1959 bis 1973 war er Kassenwart in der Segelabteilung, von 1973 bis 1993 war er Vorsitzender der Segelabteilung, seit 1993 war er Ehrenvorsitzender der Segelabteilung.

Im Hauptverein war er von 1966 bis 1980 stellvertretender Vorsitzender des Postsportvereins, seit 1993 war er Beisitzer im Ehrenrat des Postsportvereins.

Seine Stimme hatte immer sehr großes Gewicht in der Abteilung und er konnte Meinungsverschiedenheiten mit seiner besonnenen Art schlichten und zu einem guten Ergebnis führen. Seine Weitsicht war wichtig für die Abteilung und wird jetzt fehlen. Er hatte eine große Vorbildfunktion für uns.

Sein Tod reißt eine Lücke, sein Rat wird uns fehlen. Wir werden uns immer mit ihm verbunden fühlen. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seinem Sohn Karsten und dessen Frau Tanja.
Beate Naber

 

Saison in vollem Gange!!

Bevor wir in die Saison gestartet sind, hatten wir unsere Jahreshauptversammlung im März dieses Jahres. Sehr gut besucht mit über 70 Abteilungsmitgliedern, war es eine harmonische Sitzung, in der der Vorstand seine Arbeit des letzten Jahres präsentierte, die mit viel Zustimmung aufgenommen wurde. Der Abteilung geht es in jeder Hinsicht gut, die vorgenommenen Ziele des letzten Jahres wurden erreicht, wir haben sehr gut gehaushaltet, unsere Stege sind voll und in gutem Zustand, die Mitgliederzahl wächst. Wir schauen zuversichtlich nach vorne!

Und dann ging es endlich wieder los!

Foto von : Hervè Larroque

Am Abend vor der offiziellen Ansegelfeier wurde zur Musik des Duos Rossiano ausgelassen getanzt und alle waren auch sehr zufrieden mit dem Buffet aus deutschen Landen, welches Roland Wadowska für uns zubereitet hatte.

Der Raum war voll und am Morgen krochen alle zufrieden aus ihren Kojen zum gemeinsamen Frühstück und der offiziellen Ansegelfeier bei uns am Flaggenmast.

Uwe hielt eine kurzweilige Rede und freute sich besonders, dass wieder so viele unserer nicht mehr aktiven Segler und Seglerinnen zur Feier erschienen waren. Die Jugend zog die Flaggen hoch am frisch renovierten Flaggenmast.

Foto von : Hervè Larroque
Uwe Herzog bei der Ansegelfeier

Jetzt ist die Saison im vollem Gange und endlich, dieses Jahr sehr spät, spielt auch das Wetter mit. Goldi ist schon auf mehreren Regatten mit seiner O-Jolle unterwegs, unsere anderen Regattaaktiven fighten u.a. in Yardstickregatten im Revier und die Jugend ist auf Regatten unterwegs mit Optis, Teenys und Piraten. Siehe dazu die Ausführungen von Sven Hansen.

Unser erster Funcup fand bei viel Wind und ziemlicher Kälte statt, hat aber den Beteiligten trotzdem viel Spaß gemacht. Den 1. Platz belegten 2 Boote: Matilda Blau mit Ole und Patrick und C’est ci Bon mit Elke und Robert. Ausführlicher Bericht folgt nach Funcup 2.

Unsere Slipanlage wurde unter großem körperlichen Einsatz vieler unermüdlicher männlicher Helfer mit ca. 3 Tonnen Schotter unterfüttert. Eine schweißtreibende Arbeit, die es uns allen ermöglicht nun sorgenfrei wieder aufzuslippen. Herzlichen Dank dafür!

Fotos von: Uwe Herzog

Vor uns liegt nun das Goldene Posthorn, welches viel Engagement von allen Helfern unserer Abteilung fordern wird. Aber wir freuen uns sehr, dass diese Tradition nun schon seit über 40 Jahren aufrecht erhalten werden kann.

Danach starten viele von uns Richtung Ostsee und Müritz zum Fahrtensegeln, oder geniessen einfach unser wunderbares Revier vor der Haustür.

Beate Naber

Saisonstart der Teeny-Segler

Ende April fand auf der Berliner Unterhavel der diesjährige Rupenhorner-Teeny-Start statt, die alljährliche Auftaktregatta der offiziellen Zweimann-Jüngstenklasse des Deutschen Segler-Verbandes. Es starteten 18 Boote bei wechselndem Wind von 1 bis 5 Windstärken.

Für uns drei beteiligte Mädchen von der PSB 24 Segelabteilung Stößensee war es die erste Gelegenheit, die im Oster-Trainingslager erworbenen Kenntnisse unter Regattabedingungen anzuwenden.

Bild: von Claudia Schurr

Von links nach rechts: Allegra Pflüger, Emilia Rohner, Florentina Gerlach, Jasmin Lang

Der Samstag war eher flautig. Bei der ersten Wettfahrt gab es ein großes Missverständnis über die zu segelnde Bahn. Das führte dazu, das Segler Erste und Zweite wurden, die eigentlich auf dem siebten und achten Platz gelandet wären.

In der zweiten Wettfahrt ließ uns dann der Wind etwas im Stich und Wettfahrtleiterin Claudia Schurr (PSB 24) kürzte die Bahn ab.

Am Sonntag wurde es dann im Laufe des Tages immer windiger, am Ende mussten wir sogar das Trapez benutzen. Ein Boot kenterte auch.

Da der Wind über Nacht um 180 Grad gedreht hatte, wurde ein ganz andere Bahn als am Vortag gesegelt. Das veränderte die Ergebnisliste noch einmal stark –  fast so, als hätte sich jemand einen Spaß bereitet, sie durcheinander gewürfelt und neu sortiert.

Trotzdem waren am Ende die erfahreneren Nachwuchsteams vorn, angeführt von den Gästen aus Niedersachsen

1.   Stefan Schmidt/Moritz Kretschmar (SVSS)
2.   Sophie Stauch/Johanna Arzt (SCG)
3.   Jasmin Lang/Florentina Gerlach (PSB 24)
18. Emilia Rohner (VSJ)/Allegra Pflüger (PSB 24)

Jasmin Lang